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Die (etwa einstündige) Messe e-Moll von Heinrich von Herzogenberg (1843-1900) ist ein grandioses Werk im volltönenden chorsymphonischen Klanggewand mit großem Orchester. Der Komponist schrieb sie in kurzer Zeit als Reaktion auf den plötzlichen Tod seines Freundes, des Bach-Biographen Philipp Spitta am 13. April 1894. Was Herzogenberg als langjähriger Leiter des Leipziger Bach-Vereins bei Bach kompositorisch gelernt hat, bringt er hier in faszinierender Weise ein.
Der Fürther Komponist Uwe Strübing hat auf seine Festkantate zum FAU-Jubiläum gleich nachgelegt mit einer Kantate über alle ursprünglich sechs Strophen des Stille-Nacht-Liedes, das in diesem Jahr sein 200-Jahr-Jubiläum hat. Diese erklingt am Ende des Konzerts in direktem Anschluss an die Friedensbitte der Messe.
Pendant als Eröffnungsstück ist eine neue Strübing-Kantate zu Luthers Lied für den „Lichtmess“-Tag 2. Februar über den Lobgesang des greisen Simeon, nachdem er im Jesuskind den Heiland erkannt hat.